Naturfotografie

Die Naturfotografie begeistert mich bereits von Kindheit an. Schon immer habe ich mich für Tiere und Pflanzen interessiert. Anfangs für ausgestorbene (Dinosaurier, was sonst 🙂 ) und später auch für die lebenden Tierarten. Schon als Kind habe ich Blätter und Pilze gesammelt, Vögel beobachtet und von mit meinem Taschengeld bezahlten Bestimmungsbüchern versucht einzuordnen was ich denn entdeckt hatte.

Diese Leidenschaft hat bis heute Bestand. Nur habe ich jetzt die Möglichkeiten die kleinen und großen Wunder der Natur mit der Kamera festzuhalten. Mit der Naturfotografie lässt sich als Berufsfotograf in der Regel nur mäßig Geld verdienen, außer über Verlage und Bildagenturen sieht es schlecht aus. Trotzdem nutze ich jede freie Minute um in der Natur zu sein, egal wie schlecht das Wetter auch sein mag oder zu welcher Jahreszeit. Mir macht es einfach Spaß auch Stunden an einer Stelle zu hocken um das Bild zu machen, welches ich gerne haben möchte. Den Stundenlohn sollte man dabei lieber nicht ausrechnen. Aber nicht immer im Leben geht es ums Geld verdienen.

Eines der wichigsten Dinge in der Naturfotografie ist die Vorbereitung, bei Landschaften ist der Standpunkt und die Tageszeit wichtig, bei Tieren ist es das Studieren der Verhaltensweise und der örtlichen Gegebenheit, im Makrobereich spielt das Licht und Wetter (Wind) eine große Rolle und so weiter. Im Laufe der Jahre hat man sich zwar eine gewisse Routine angeeignet, jedoch überrascht einen die Natur immer wieder mit angenehmen Zufällen. Da zieht man los um Orchideen zu fotografieren und findet eine Wildschweinfamilie oder man möchte Pilze ablichten und bleibt bei einem Bach hängen an dem Feuersalamander leben, um nur einige Beispiele zu nennen.

Wie auch immer, was zählt ist die Fotoausbeute und der Spaß an der Sache. Noch ein Hinweis, ich bin noch von der „alten Schule“, für mich ist es eine Selbstverständlichkeit die Bilder nicht zu manipulieren oder womöglich ein Tier oder eine Pflanze zu gefährden. Diese manipulierten Aufnahmen sieht man leider immer öfter im Internet. Da werden einfach mal ein paar Orchideen umgepflanzt, weil das Licht ein paar Meter weiter besser ist, anstatt zu warten bis die Sonne einfach weiter gezogen ist. Ganz nebenbei, die Pflanzen haben das nicht überlebt. Alles leider schon selber erlebt.

In der Galerie habe ich einige meiner Lieblingsaufnahmen zusammengestellt. Auch wenn der damit verbundene Aufwand oft nicht ersichtlich ist, hoffe ich das die Bilder gefallen.